FAQs: Was ist bei einem kirchengemeindlichem Facebookauftritt zu beachten?

Wer als Kirchengemeinde auf Facebook aktiv werden will, sollte ein paar Punkte beachten.

1. Das Ziel. Wen will ich damit erreichen? Über das Werbungstool bei Facebook kann man die Zahl der Menschen relativ leicht ermitteln. Beispiel: Männer und Frauen zwischen 25 und 40 in 20 Kilometer Umkreis um die Kirche mit dem Interesse Musik … Facebook wirft für jedes Profil die Zahl der User aus, auf die dieses Profil zutrifft.

2. Das eigene Angebot. Was kann ich den Leuten bieten? Für die als Zielgruppe beschriebene Gruppe muss eine Kirchengemeinde Angebote haben. Nur bekannt zu sein ist dabei nicht genug. Wer erfolgreich sein will, muss Inhalte posten, die User gerne weitergeben/teilen und kommentieren.

3. Die Ressourcen. Wieviel Zeit und Geld wollen und können wir dafür aufwenden? Wer Social Media als lästige Pflicht sieht, sollte es lassen. Die Rahmenbedingungen eines Engagements sollten vorher feststehen.

4. Die anderen. Wer ist denn sonst noch in meiner Region auf Facebook? Social Media sind ein Netzwerk. Wer als Kirchengemeinde anfängt, ohne den Kontakt zu anderen zu suchen, verliert. Ganz automatisch. Also mindestens die Landeskirche, den Kirchenkreis und das Dekanat (so sie auf Facebook sind) und örtliche Vereine liken und Posts teilen. Und sich möglichst schnell bekannt machen. Denn oft ist der Ort oder Stadt und eine große Lokalzeitung schon auf Facebook unterwegs und da einen Post von außen drauf setzen (je nach Einstellung der Seite möglich) ist erfolgreicher als mit fünf Followern zu arbeiten.

5. Der Spaß. Wer ist mit dabei und was bringt’s? Die ELKB hat Social Media Guidelines verabschiedet, die alle wichtigen Punkte für Mitarbeitende, die in den sozialen Medien unterwegs sein wollen, klären. Wer sich daran hält, macht nichts falsch. Wenn Sie ein Team gefunden hat, das für Ihre Kirchengemeinde eine Facebookseite betreibt, dann sorgen sie für Spaß und Motivation: Feiern Sie Erfolge und stärken sie den Teamgeist. Zeigen Sie auch den Blick hinter die Kulissen und die Menschen, die der Gemeinde im Netz ein Gesicht geben.

6. Der Anfang. Was ist der erste Schritt? Gründen Sie von einem aktiven FacebookProfil die Seite ihrer Kirchengemeinde, am besten mit den Namen „evangelisch-in-XStadt“ oder „XStadt-evangelisch“. Sorgen Sie mit Logo und vielen schönen Bildern gleich für einen guten Eindruck und legen Sie mit einem Post pro Tag los. Etwas bezahlte Reichweitensteigerung und nach zwei Wochen sind sie bekannt und können anfangen, mit Facebook zu arbeiten.

7. Die Hilfen. Immer noch gut ist eine Arbeitshilfe des EBW München. Weiter gibt es Blogs (wie den, den Sie grade lesen) und Facebook-Gruppen wie „Kirche und Social Media“. Denken Sie daran: Internet lebt vom gemeinsam geteilten Wissen. Viel Erfolg!

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