Oh nein, nicht auch noch Facebook!

„Oh nein! Nicht ich! Das war meine erste Reaktion, als mein Team mir vorschlug, ich sollte meinen eigenen Facebook-Account haben. Nicht mehr in all‘ den Verantwortlichkeiten, die ich schon habe. Und nicht in meinem Alter …“ Die Bischöfin von Helsinki kIrja Asola ist ehrlich, wenn sie über ihren Facebook-Auftritt spricht. Und Facebook wird, so die Bischöfin, ein Teil ihrer Sprititualität, weil sie niemand anders als sie selbst sein muss und sie über Soziale Medien Menschen erreicht, die sonst nie in die Kirche kommen würde.

Kaisa Kariranta aus dem Öffentlichkeitsteam der Bischöfin erläuterte auf der #ecic20 den Workflow: Am Montag setzt sich Bischöfin Askola an den Schreibtisch und meditiert zum ersten Mal über den Predigttext des folgenden Sonntags. Bis Freitag schickt sie ein Text, der zwischen Gebet, Lyrik und Prosa changiert, an ihr Team, das auf Ihrem Account am Sonntag um 9 Uhr postet. Die Reichweiten sind beachtlich: Über 7.500 Follower verschaffen den bischöflichen Posts Reichweiten bis 40.000, in Einzelfällen bis 100.000. 100 bis 500 mal wird ein Post geliked und bis zu 150 Mal – das ist eine erstaunlich hohe Zahl bei Kirchens – geteilt.

„Ich danke meinem Team, dass es mich so gedrängt hat“ sagt Bischöfin Askola in Ihrem YouTube-Video, in dem Sie ihre facebook-geschichte erzählt. Und in meinem Augen ist dieses Video und die SocialMediaAktivität der Bischöfin ein gutes Beispiel, was möglich ist und funktioniert.

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